Wer kein Auto hat, kommt nicht zum Recyclinghof
Wer ein Auto hat, entsorgt in Berlin längst kostenlos: Bis drei Kubikmeter nimmt jeder Recyclinghof gebührenfrei an. Wer keines hat, zahlt mindestens 50 € für die Abholung. In der Stadt mit der niedrigsten Pkw-Dichte Deutschlands ist das der belastbarste Teil des Vorschlags — gebucht als erlassene Gebühr heutiger Nutzer und als Gewinn derer, die erst buchen, wenn es nichts kostet, zusammen rund 4 Punkte.
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Wert
Der Nutzen fällt bei Haushalten an, für die ein Möbeltransport bisher eine Hürde war: kein Auto, kein Führerschein, kein Geld für den Mietwagen, keine helfenden Hände. Gebucht ist er als Geld — als Gebühr, die heutige Nutzer sparen, und als Wert einer Leistung, die neue Nutzer unter dem Preis ansetzen —, und Geld ist in diesem Rahmen der Maßstab, an dem alles andere gemessen wird. Dass die Entlastung überwiegend bei Haushalten mit wenig Geld ankommt, zählt trotzdem: nicht in der Stufe, sondern im Gewicht des Euros — 1,2 bei den heutigen Zahlern, 1,5 bei denen, für die die Gebühr die Hürde war. Die frühere Fassung dieser Seite hatte beides getan, breite Teilhabe und Gewicht, und die Bedürftigkeit damit zweimal gezählt. Existenzsichernd ist die Leistung nicht — niemand verliert Wohnung oder Gesundheit, weil ein Sofa im Flur steht. Sie senkt eine alltägliche Barriere, und sie senkt sie dort, wo sie am höchsten ist; das steht im Gewicht. Der Wert ist mittel: ein Geldstrom zu Haushalten, dessen Gewicht sagt, bei wem er ankommt.
Impact
Berlin hat 2,22 Mio. Privathaushalte [9] und mit 334 Pkw je 1.000 Einwohnern die niedrigste Motorisierung aller Länder; bundesweit sind es 590 [10]. Zwei Gruppen gewinnen. Erstens die, die heute eine Abholung bezahlen: angesetzt 42.000 im Jahr, mit einer Spanne von 20.000 bis 100.000 — die BSR veröffentlicht keine Buchungszahlen —, zu einer mittleren Gebühr von 60 € zwischen der Spargebühr von 50 € und der Standardgebühr von 100 € [4]; das sind 2,5 Mio. € im Jahr, die künftig die BSR trägt und die deshalb auf der Gegenseite in con-1 als Geberbein stehen. Ein Euro zählt bei diesen Haushalten 1,2, weil Haushalte ohne Auto im Einkommen unter dem Berliner Mittel liegen: rund 3,0 Mio. €. Zweitens die, die erst buchen, wenn es nichts kostet: angesetzt 63.000 Abholungen im Jahr, mit einer Spanne von 25.000 bis 180.000 — eine von gut dreißig Wohnungen. Wer bisher nicht gebucht hat, bewertet die Abholung unter dem Preis; angesetzt ist die halbe Spargebühr, 25 € je Fall, mit einer Spanne von 12,50 bis 50 €, gewichtet mit 1,5, weil die Gebühr vor allem dort die Hürde war, wo das Geld knapp ist: rund 2,4 Mio. €. Zusammen rund 5,4 Mio. € im Jahr, mit einer Spanne von 3,3 bis 8; mit acht wirksamen von zehn Jahren rund 4,3 Punkte. Der Vorteil, keinen Wagen organisieren zu müssen, steckt in dem, was die neuen Nutzer der Leistung beimessen, und ist nicht noch einmal gezählt. Der Impact ist sehr klein, aber es ist der größte und belastbarste Posten der Pro-Seite.
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| Gebühr, die heutige Nutzer der Abholung sparen Setzung, Spanne 20.000–100.000 Abholungen: die BSR veröffentlicht keine Buchungszahlen; 60 € als Mischung aus Spargebühr 50 € und Standardgebühr 100 € [4] | 42.000 Abholungen × 60 € | 2,52 Mio € | |
| × | Gewichtet nach Einkommen der heutigen Zahler Setzung, Spanne 1,0–1,5: Haushalte ohne Auto liegen im Einkommen unter dem Berliner Mittel — ein Euro zählt bei ihnen 1,2; die Zahlerseite (BSR, Gewicht 1) steht in con-1 [10] | 1,2 | 3,02 Mio € |
| + | Gewinn der Haushalte, die erst abholen lassen, wenn es nichts kostet Setzung, Spanne 25.000–180.000 Abholungen; 25 € = halbe Spargebühr (Spanne 12,50–50 €): wer bisher nicht buchte, bewertet die Abholung unter dem Preis; Gewicht 1,5 (Spanne 1,0–2,0), weil die Gebühr vor allem dort die Hürde war, wo das Geld knapp ist [4][10] | 63.000 Abholungen × 25 € × 1,5 | 2,36 Mio € |
| = | Nutzen der Haushalte im Jahr (Spanne 3,3–8,0) | 5,39 Mio € | |
| × | Wirksame Jahre des Zeitraums Setzung, Spanne 6–10: Gebührensatzung und digitale Buchung ab 2027, danach Bestand über die Wahlperiode hinaus; dieselben Betriebsjahre auf beiden Seiten | 8 von 10 | 4,31 Mio € |
| ÷ | Normalised Impact Maßstab dieser Seite | 1 Mio € je Punkt | 4,31 |
Plausibilität
Dieses Argument steht auf einem anderen Fundament als das erste: Es braucht keine Verhaltensänderung, sondern nur, dass Menschen ein Angebot nutzen, das günstiger ist als das bisherige. Die Voraussetzung ist offen dokumentiert. Die kostenlose Selbstanlieferung bis drei Kubikmeter besteht bereits [4] — wer ein Auto hat, entsorgt in Berlin längst gratis; wer keines hat, steht vor mindestens 50 € oder einem Mietwagen. Dass diese Gruppe in Berlin besonders groß ist, ist keine Annahme, sondern Statistik [10]. Die Rechtsfolge tritt mit der Gebührenordnung ein; das Gegenstück ist die heutige Gebührenordnung, ein Vergleichsdesign braucht es nicht, und die Richtung ist unstrittig. Gesetzt sind die Fallzahlen — für beide gibt es keine Berliner Erhebung, weshalb die Spannen weit gefasst sind — und die dieselben Fallzahlen tragen die Gegenseite: Wer mehr Abholungen ansetzt, hebt Nutzen und Kosten gleichzeitig. Die Plausibilität ist deshalb die des Gebührenpostens auf der Gegenseite, mit dem dieses Argument ein Paar bildet, und sie trägt nur noch die Höhe, nicht das Ob. Die Plausibilität ist gehoben: Der Mechanismus ist einfach, die Mengen sind gesetzt.
Kontrafaktum: heutige Gebührenordnung der BSR — Abholung ab 50 €, Selbstanlieferung bis drei Kubikmeter kostenlos [4]. Design: definitorisch — Rechtsfolge der Gebührenbefreiung: die Gebühr heutiger Nutzer entfällt (Empfängerbein des Transfers Haushalte ← BSR, Geberbein in con-1), neue Nutzer erhalten eine Leistung, die sie unter dem Preis bewerten; Höhe aus Fallzahl × Gebühr bzw. × halber Spargebühr. Störgröße: die Fallzahlen (42.000 heutige, 63.000 neue Abholungen) — Setzungen ohne Berliner Buchungsstatistik, als geteilter Parameter beider Seiten im Maßstab-Hinweis, nicht in der Spanne; die Spanne trägt Gewicht und Bewertungsanteil. Richtung: keine Umkehrkausalität.