Strom vom eigenen Dach
Rund 7.300 mögliche Anlagen auf öffentlichen Gebäuden entsprechen 600 MWp — fast so viel wie über 100.000 Ein- und Zweifamilienhäuser. Angesetzt sind 240 MWp zusätzlich, im Mittel des Zeitraums rund 194 GWh im Jahr, bewertet mit dem Marktwert des Solarstroms, nicht mit dem Haushaltstarif.
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Wert
Der Strom betrifft die Energieversorgung und damit die wirtschaftliche Grundausstattung der Stadt. Er ersetzt Erzeugung, die sonst anderswo stattfände; Existenz, Gesundheit und Verfassungsfragen sind nicht berührt. Der Wert ist mittel bis hoch: Energieversorgung als Systemgut.
Impact
Das Potenzial ist gutachterlich beziffert: Die öffentliche Daseinsvorsorge trägt rund 0,6 GW des Berliner Dachpotenzials, verteilt auf rund 7.300 mögliche Anlagen — fast so viel wie über 100.000 geeignete Ein- und Zweifamilienhäuser zusammen [7]. Das ist der Grund, warum öffentliche Dächer trotz ihrer geringen Zahl ins Gewicht fallen: Sie sind groß, flach und unverschattet. Angesetzt ist, dass ein Umsetzungsplan davon bis 2031 die Hälfte erschließt, 300 MWp mit einer Spanne von 100 bis 500, gegenüber rund 60 MWp, die im heutigen Tempo ohnehin entstünden (Spanne 30 bis 120) — ein Zuwachs von 240 MWp, der danach bestehen bleibt, weil beide Pfade im selben Tempo weiterlaufen. Der Aufbau dauert nach der Setzung sieben Jahre; über den Zeitraum 2027 bis 2046 zählt der Zusatzbestand deshalb mit 85 %, im Mittel rund 204 MWp. Bei einem Berliner Ertrag von 950 kWh je kWp sind das rund 194 GWh im Jahr [5][6]. Bewertet ist das mit 55 € je Megawattstunde, mit einer Spanne von 40 bis 80: dem Marktwert des Solarstroms, der 2025 bei 45 € lag, weil die Anlagen zur selben Tageszeit erzeugen [10] — nicht mit dem Haushaltstarif, der Steuern, Umlagen und Netzentgelte enthält, die nur den Zahler wechseln. Das ergibt rund 10,7 Mio. € im Jahr. Der Emissionsanteil steht gesondert im nächsten Argument und ist hier nicht enthalten. Der Impact ist sehr klein und der größte Posten der Pro-Seite.
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Plausibilität
Erträge von Aufdachanlagen sind gemessen, die Technik ist ausgereift, und das Berliner Potenzial ist gutachterlich untersucht [7]. Der Ausbau insgesamt belegt, dass die Stadt bauen kann: Seit Einführung der Solarpflicht für private Gebäude im Januar 2023 stieg die Leistung von 194 auf 459 MWp, allein 2024 um 101 MWp oder 36 % [5][6]. Wie viel der Plan auf den öffentlichen Dächern erschließt, wo eine gesetzliche Frist nicht gereicht hat, steht in der angesetzten Menge — die Hälfte des Potenzials, und die Bezirke kamen bis Ende 2024 auf 2 bis 27 % der Schulgebäude [4]. Gemessen wird gegen den Ausbau im heutigen Tempo; die Kette ist physikalisch vom Kilowatt bis zur Kilowattstunde; der Erschließungsgrad davor ist eine Setzung und steht als Szenario neben der Bilanz, nicht hier; eine Umkehrkausalität gibt es nicht. Ein Vorbehalt bleibt: Der Strom fällt im Sommer an, wenn Schulen und Verwaltungen am wenigsten verbrauchen — das mindert nicht die Menge, aber ihr Wert ist mit dem Marktwert bereits entsprechend niedrig angesetzt. Das Argument trifft in etwa drei von fünf vergleichbaren Fällen zu. Die Plausibilität ist mittel bis hoch: gemessene Technik; wie viel der Plan erschließt, steht in der Menge.
Kontrafaktum: Ausbau auf öffentlichen Dächern im heutigen Tempo (Setzung 60 MWp bis 2031, Spanne 30–120). Design: mechanistisch — Ertrag je kWp gemessen, der Zuwachs von 240 MWp ist eine Setzung ohne identifizierten Trägerparameter; die Stufe deckelt auf 6. Störgröße: der Erschließungsgrad (300 von 600 MWp) — geteilter Parameter aller Ausbau-Karten, Szenario im Maßstab-Hinweis, nicht in der Spanne; die argument-eigene Spanne trägt den Strompreis 40–80 € je MWh. Richtung: keine Umkehrkausalität. Ob-Frage „liefert der Plan“ in der Gruppe plan-liefert-ausbau.