Schutz vor einem Rückschritt, den es schon gab
Ein Rückschritt ist in Sachsen-Anhalt keine Erfindung. Bis 2013 hing der Ganztagsanspruch am Erwerbsstatus der Eltern; 2011 wurden 29.100 von 85.800 Kindern nur fünf Stunden betreut [20]. 2018 verlangten die kommunalen Spitzenverbände eine echte Nachweispflicht für den erweiterten Anspruch [3]. Aktuell fordert das niemand, aber der Kostendruck bleibt.
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Wert
Bewertet ist die Verlässlichkeit eines bestehenden Anspruchs für Familien. Das betrifft Alltagsplanung und Erwerbsmöglichkeit vieler Haushalte und liegt damit über einem reinen Geldbetrag.
Impact
Angesetzt ist ein Erwartungswert. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Wahlperiode eine echte Nachweispflicht oder eine weitere Absenkung kommt, ist mit 10 Prozent gesetzt; das Band reicht von 2 bis 25 Prozent. Beträfe sie rund 10.000 Kinder mit je zwei Stunden weniger am Tag, ginge es um rund 4 Mio Betreuungsstunden im Jahr. Was eine ausgefallene Betreuungsstunde die Eltern kostet, ist gemischt: Angesetzt ist, dass ein Fünftel der Stunden als Arbeitszeit verloren geht (45 Euro je Stunde) und vier Fünftel als erzwungene eigene Zeit anfallen (6,85 Euro je Stunde) — rund 14,50 Euro je Stunde, mit einer Spanne von 7 bis 25 Euro. Das sind rund 58 Mio Euro im Jahr, mit der Eintrittswahrscheinlichkeit 5,8 Mio Euro — auf der Karte 2,9. Betreuungszeit ist eine reale Größe und zählt ohne Einkommensgewicht; wen die Kürzung trifft, trägt der Wert. Die zusätzliche Erwerbstätigkeit aus dem dritten Pro-Argument ist hier nicht enthalten, dort geht es um Mütter, die überhaupt arbeiten, hier um Stunden.
Plausibilität
Die historischen Belege sind eindeutig [3][20]. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist dagegen gesetzt, und die Belege sprechen dagegen. Kein Wahlprogramm 2026 fordert eine Kürzung [27]. Kita STABIL wurde am 28. Januar 2026 einstimmig beschlossen [7], und die einzige Partei, die den Anspruch ändern will, fordert mehr davon [25]. Deshalb 2,5.