Duale Ausbildung für Lehrkräfte

Angehende Lehrkräfte sollen von Beginn an vergütet an einer Schule arbeiten und parallel studieren, statt erst nach Studium und Referendariat einzusteigen.

Land Berlin Vorschlag auf Landesebene (Berlin). Landesmaßnahmen erreichen im bundesweiten Maßstab kleinere Impact-Werte als Bundesmaßnahmen; der Maßstab dieser Seite ist entsprechend gesetzt.

KI-Bewertung · noch ohne menschliche Prüfung

Diese Auswertung hat ein KI-Modell erstellt und belegt; ein menschlicher Prüfdurchgang steht noch aus. Zahlen und Einordnung können sich dabei noch ändern. Das Prüfprotokoll steht am Fuß der Seite.Wie geprüft wird →

Berlin fehlen Lehrkräfte, und die Zahlen sind deutlich: Zum Schuljahr 2026/27 waren 3.700 Stellen vakant, und bis zum 1. Juli konnten davon nur knapp 800 mit vollqualifizierten Lehrkräften besetzt werden — unter 30 %. Den Rest tragen 2.500 Seiteneinsteiger, 800 Bachelor- und 770 Master-Studierende, 240 weiterarbeitende Ruheständler und 570 Kräfte anderer Berufsgruppen; die Zahl der Quereinstiegsanträge ist von 580 auf 380 gefallen. Das BSW fordert als Antwort eine duale Ausbildung für angehende Lehrkräfte. Der größte verfügbare Hebel ist allerdings bereits gezogen: Berlin verbeamtet seit 2023 wieder, knapp 12.000 Bestandslehrkräfte sind verbeamtet, und der Anteil ist von 31,1 % im Schuljahr 2021/22 auf 58,2 % im Schuljahr 2025/26 gestiegen. Auch Ansätze dualer Ausbildung bestehen: 84 Kräfte absolvieren ein berufsbegleitendes Referendariat. An Berlins öffentlichen Schulen arbeiten rund 35.000 Lehrkräfte für 404.019 Schülerinnen und Schüler. Bewertet wird ein Zeitraum von zehn Jahren.

Bilanz

Ausgeglichen · 0,45 alter Maßstab

Bilanz nach altem Maßstab. Für diese Bewertung liegt die Simulation der Bilanz 2.0 noch nicht vor. Die Kategorie kommt aus dem Anteil der Debatte auf der Pro-Seite (r).

Pro 36 · 45 % Contra 43 · 55 %
Größenklasse: sehr klein Maßstab dieser Bewertung: Normalised Impact — einheitslos, auf dieses Thema kalibriert. Zum Vergleich: 1 Punkt entspricht hier rund 5 Mio. € pro Jahr. Woran diese Bewertung hängt: an der Zeit und an einem Vergleichsmaßstab. Die erste Kohorte ist frühestens 2031/32 fertig; im Zehnjahreszeitraum stehen deshalb ebenso viele Kräfte in Ausbildung vor Klassen wie fertig ausgebildete, und der Rückstand der einen frisst den Vorsprung der anderen fast auf — übrig bleiben die sicheren Kosten. Zählte man die Kräfte in Ausbildung als ebenso gut wie die Seiteneinsteiger, die sie ersetzen, läge die Maßnahme in drei von zehn Durchläufen vorn statt in knapp zwei; brächten die fertig Ausgebildeten doppelt so viel Vorsprung wie angesetzt, ebenfalls in drei von zehn, und die Bilanz wäre offen. Wie viele Menschen jährlich in die Ausbildung eintreten — angesetzt 500, das BSW nennt keine Zahl — streckt beide Seiten gleich und verschiebt nichts; dasselbe gilt für den Anteil eines Jahresvorsprungs, der bis ins Erwerbsleben bleibt. Träfe der Vorsprung der Ausgebildeten in jedem zweiten statt in jedem dritten Fall zu, der Rückstand der Auszubildenden aber weiter nur in jedem dritten, läge sie in drei von zehn Durchläufen vorn; halbierte man die Kosten der doppelten Besetzung, bliebe es bei zwei von zehn. Wie wir bewerten →

Pro-Argumente

Contra-Argumente

6 Argumente bewertet · Scoring v1.3 Δ absolut −7

Argumente — Pro

3 Argumente

Ausgebildete statt Seiteneinsteiger

24von 100

Angesetzt sind 500 Eintritte im Jahr ab 2027/28; weil die erste Kohorte erst 2031/32 fertig ist, stehen im Mittel der zehn Jahre rund 525 zusätzlich qualifizierte Lehrkräfte statt Seiteneinsteigern vor Klassen, mit rund 6.000 Schülerjahren und einem Vorsprung von 0,03 Standardabweichungen — in Lebenseinkommen rund 42 Mio. € im Jahr. Dass Ausgebildete messbar besser abschneiden als Seiteneinsteiger, ist allerdings schwächer belegt als gedacht.

Wert 8 · BildungschancenImpact 8,4Plausibilität 3,5
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Wert

Der Strom betrifft die Qualität des Unterrichts und damit die Ausgangslage für den weiteren Bildungsweg. Er steht in derselben Reihe wie die übrigen Bildungsmaßnahmen dieser Datenbank und wird bewusst mit demselben Gewicht bewertet, damit sich Vorschuljahr, Handyverbot, Startchancen und Lehrkräfteausbildung direkt vergleichen lassen. Der Wert ist sehr hoch: Unterrichtsqualität als Grundlage des Bildungswegs.

Impact

Die Ausgangszahl ist drastisch: Zum Schuljahr 2026/27 waren 3.700 Stellen vakant, und bis zum 1. Juli konnten davon nur knapp 800 mit vollqualifizierten Lehrkräften besetzt werden — unter 30 % [2]. Den Rest tragen 2.500 Seiteneinsteiger, 1.570 Studierende, 240 weiterarbeitende Ruheständler und 570 Kräfte anderer Berufsgruppen. Eine duale Ausbildung soll daraus wieder strukturierte Qualifikation machen [1]. Angesetzt sind 500 Eintritte im Jahr, mit einer Spanne von 150 bis 1.200 — das BSW nennt keine Zielgröße. Davon gelten 70 % als zusätzlich qualifizierte Lehrkräfte, die sonst Seiteneinsteiger oder gar nicht Lehrkraft geworden wären (Spanne 50 bis 90 %); die übrigen 30 % hätten regulär studiert und wären abgewandert, sie stehen im Bindungsargument. Die Zeit ist der zweite Abschlag: Bei Studienbeginn 2027/28 und vier Ausbildungsjahren ist die erste Kohorte 2031/32 fertig, im Mittel der zehn Jahre stehen deshalb 1,5 Jahrgänge im Dienst, rund 525 Lehrkräfte. Bei rund 35.000 Lehrkräften und 404.019 Schülerinnen und Schülern entfallen rechnerisch 11,5 Schüler auf eine Lehrkraft [3][5], also rund 6.000 Schülerjahre. Der Vorsprung gegenüber einem Seiteneinsteiger ist mit 0,03 Standardabweichungen je Schülerjahr angesetzt, mit einer Spanne von null bis 0,06: In New York lagen die Unterschiede zwischen zertifizierten und nicht zertifizierten Lehrkräften bei wenigen Hundertsteln einer Standardabweichung und schrumpften mit der Berufserfahrung [9]. Von einem solchen Jahresgewinn bleiben bis ins Erwerbsleben rund 65 %, mit einer Spanne von 40 bis 100 % [8]; eine bleibende Standardabweichung Kompetenz ist über ein Berliner Erwerbsleben 358.000 € wert [6][7]. Das ergibt rund 42 Mio. € im Jahr, einen Normalised Impact von rund 8,4 — etwas mehr, als die Kräfte in Ausbildung auf der Gegenseite an Rückstand tragen, und anderthalbmal so viel wie die doppelte Besetzung während der Ausbildung. Der Impact ist sehr klein, aber der größte Posten dieser Bewertung.

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500 Personen
Eintritte in die duale Ausbildung je Jahr
× 70 % Setzung, Spanne 50–90 %: Absolventinnen und Absolventen, die ohne das Programm Seiteneinsteiger oder gar nicht Lehrkraft geworden wären; die übrigen 30 % hätten regulär studiert und wären abgewandert (Bindungsargument)
350 Personen je Jahrgang
davon zusätzlich qualifizierte Lehrkräfte
× 1,5 Jahrgänge (ab 2031/32: ein bis fünf Jahrgänge in den Jahren 6–10, ÷ 10) Setzung, Spanne 0,8–1,5: Studienbeginn 2027/28 (Spanne 2027–2028), vier Ausbildungsjahre (Spanne 4–5), Abbrüche nicht gerechnet; die Wahlperiode 2026–2031 liefert selbst noch keine fertige Kohorte
525 Lehrkräfte
im Dienst stehende Absolventinnen und Absolventen im Mittel der zehn Jahre
× 11,5 (404.019 ÷ 35.000) Unterricht, den eine Vollzeitkraft an Berliner öffentlichen Schulen rechnerisch trägt
6.040 Schülerjahre
Schülerinnen und Schüler je Lehrkraft
× 0,03 Standardabweichungen Setzung, Spanne 0–0,06: zertifizierte gegen unzertifizierte Lehrkräfte in New York — Unterschiede von wenigen Hundertsteln einer Standardabweichung, die mit der Berufserfahrung schrumpfen
181 Standardabweichungs-Jahre
Kompetenzvorsprung je Schülerjahr gegenüber einem Seiteneinsteiger
[9]
× 65 % Setzung, Spanne 40–100 %: ein um eine Standardabweichung Lehrkraft-Qualität besseres Schuljahr (≈ 0,1 Standardabweichungen Schülerleistung) hebt das Einkommen mit 28 um rund 1 % [8] — rund 10 bis 13 % je Standardabweichung gegenüber 17,8 % bei bleibender Kompetenz
118 Standardabweichungen
davon bleibend bis ins Erwerbsleben
[8]
× 358.000 € (17,8 % × 2,011 Mio €) Kompetenzrendite 17,8 % je Standardabweichung [7] × Median-Bruttomonatsverdienst Vollzeit Berlin 4.190 € × 12 × 40 Erwerbsjahre [6]; ohne Abzinsung
42,1 Mio €
Lebenseinkommen je Standardabweichung Kompetenz
÷ 5 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
8,43
Normalised Impact
Score 8,43 Impact × 8 Wert × 3,5 Plausibilität ÷ 10 = 24 von 100

Plausibilität

Hier liegt eine Überraschung, die man kennen muss: Dass ausgebildete Lehrkräfte messbar bessere Schülerleistungen erzielen als Seiteneinsteiger, ist in der Forschung schwächer belegt, als es die Debatte nahelegt. Kane, Rockoff und Staiger verglichen 2008 in New York zertifizierte, alternativ zertifizierte und unzertifizierte Lehrkräfte über sechs Jahre und finden höchstens kleine Unterschiede im Mittel — die Streuung innerhalb jeder Gruppe ist um ein Vielfaches größer als die zwischen den Gruppen [9]. Kontrafaktum sind dort Schülerinnen und Schüler derselben Schulen bei Lehrkräften anderer Zertifizierung; das Design ist kontrolliert, mit Schul-Fixed-Effects, aber ohne exogene Zuweisung. Die Störgröße — dass Schulen mit vielen unzertifizierten Kräften zugleich schwierigere Schülerschaften haben — ist über die Schuleffekte behandelt; eine Umkehrkausalität (Leistung vor Zertifizierung) ist ausgeschlossen. Für den Ansatz spricht, dass Berlin nicht über gut ausgewählte Quereinsteiger redet, sondern über eine Notlage: Die Zahl der Quereinstiegsanträge ist von 580 auf 380 gefallen [2], die Auswahl wird also enger. Wer aus einem schrumpfenden Bewerberfeld einstellt, bekommt im Mittel schwächere Kräfte als aus einer strukturierten Ausbildung. Die Größe des Vorsprungs steht mit ihrer Spanne in der Menge; hier steht nur, ob er überhaupt eintritt. Rückleseprobe: Ein messbarer Vorsprung der Ausgebildeten tritt in etwa jedem dritten vergleichbaren Fall ein. Die Plausibilität ist niedrig: plausibler Mechanismus, überraschend dünne Beleglage.

evidence_basis: Studie · P-ceiling 5 identifikation: Kontrolliert · Stufen-Deckel 7 befundband: Tragendes Glied bestritten · P 3,5–4

Kontrafaktum: Schülerinnen und Schüler derselben New Yorker Schulen bei Lehrkräften anderer Zertifizierung (Kane/Rockoff/Staiger 2008 [9]). Design: kontrolliert — Vergleichsgruppen mit Schul-Fixed-Effects, ohne exogene Zuweisung. Störgröße: Schulen mit vielen unzertifizierten Kräften haben schwierigere Schülerschaften, über die Schuleffekte behandelt. Richtung: Zertifizierung vor Leistung, keine Umkehrkausalität. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 0–8,4 Punkte trägt die Größe des Vorsprungs, das Band die Frage, ob er messbar eintritt; der bestehende Deckel 5 liegt unter dem Stufen-Deckel 7 und bindet.

Richtung gestützt (strukturierte Ausbildung, enger werdendes Bewerberfeld), aber das mengentragende Glied — dass Zertifizierung messbar bessere Schülerleistungen bringt — hat den New Yorker Befund gegen sich: höchstens kleine Unterschiede, die mit der Erfahrung schrumpfen [9]. Gleicher Ergebnisbegriff: Testleistung. Rückleseprobe: etwa drei von zehn Fällen.

Offen: Ein Leistungsvergleich von Klassen bei dual ausgebildeten Lehrkräften und bei Seiteneinsteigern an denselben Berliner Schulen (etwa VERA-Daten mit Schul-Fixed-Effects) würde P auf 5 heben.

Wer hier ausgebildet wird, bleibt hier

10von 100

Wer an einer Schule ausgebildet wird, bleibt eher dort; angesetzt sind 30 % eines Jahrgangs, rund 150 Kräfte im Jahr, die als reguläre Absolventen abgewandert wären — im Mittel der zehn Jahre 225 Lehrkräfte, deren Stellen sonst Seiteneinsteiger füllten. Die Verbeamtung seit 2023 hat den Haupteffekt allerdings bereits erzeugt.

Wert 8 · BildungschancenImpact 3,6Plausibilität 3,5
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Wert

Der Strom betrifft, ob Unterricht stattfindet oder ausfällt. Das wirkt unmittelbar auf die Lernzeit und damit auf denselben Kanal wie das erste Argument, nur über die Menge statt über die Qualität. Der Wert ist sehr hoch: Unterricht, der sonst nicht stattfindet.

Impact

Berlin bildet aus und verliert dann an andere Länder — das ist der zweite Teil des Problems. Die Verbeamtung seit 2023 hat hier bereits gewirkt: Nach Angabe der Bildungsverwaltung bleiben im zweiten Jahr in Folge deutlich mehr Referendarinnen und Referendare im Land, und der Anteil verbeamteter Lehrkräfte ist von 31,1 % im Schuljahr 2021/22 auf 58,2 % im Schuljahr 2025/26 gestiegen [3]. Eine duale Ausbildung setzt an derselben Stelle an, aber früher: Wer vom ersten Jahr an an einer bestimmten Schule arbeitet, bleibt eher dort. Angesetzt sind 30 % der 500 Eintritte, rund 150 im Jahr, mit einer Spanne von 10 bis 50 %, die ohne die duale Ausbildung regulär studiert hätten und abgewandert wären; im Mittel der zehn Jahre stehen davon 1,5 Jahrgänge im Dienst, rund 225 Lehrkräfte mit rund 2.600 Schülerjahren [5]. Ihre Stelle wäre sonst nicht leer geblieben, sondern mit einem Seiteneinsteiger besetzt worden — bewertet ist deshalb derselbe Vorsprung wie im ersten Argument, 0,03 Standardabweichungen je Schülerjahr, davon 65 % bleibend [8][9], zu 358.000 € je Standardabweichung [6][7]. Das ergibt rund 18 Mio. € im Jahr, einen Normalised Impact von rund 3,6, mit einer Spanne von 1,2 bis 6 — gut zwei Fünftel des ersten Arguments. Der Impact ist sehr klein: einige hundert Lehrkräfte, die sonst fehlen würden.

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500 Personen
Eintritte in die duale Ausbildung je Jahr
× 30 % Setzung, Spanne 10–50 %: die Verbeamtung seit 2023 bindet bereits, im zweiten Jahr in Folge bleiben deutlich mehr Referendare; gebucht ist nur, was die frühe Bindung an eine Schule obendrauf hält
150 Personen je Jahrgang
davon Absolventinnen und Absolventen, die ohne die duale Ausbildung aus Berlin abgewandert wären
[3]
× 1,5 Jahrgänge (ab 2031/32: ein bis fünf Jahrgänge in den Jahren 6–10, ÷ 10) Setzung, Spanne 0,8–1,5: Studienbeginn 2027/28 (Spanne 2027–2028), vier Ausbildungsjahre (Spanne 4–5), Abbrüche nicht gerechnet; die Wahlperiode 2026–2031 liefert selbst noch keine fertige Kohorte
225 Lehrkräfte
im Dienst stehende Absolventinnen und Absolventen im Mittel der zehn Jahre
× 11,5 (404.019 ÷ 35.000) Unterricht, den eine Vollzeitkraft an Berliner öffentlichen Schulen rechnerisch trägt
2.590 Schülerjahre
Schülerinnen und Schüler je Lehrkraft
× 0,03 Standardabweichungen gleicher Ansatz wie im ersten Argument (Setzung, Spanne 0–0,06); die Stelle bliebe nicht leer, sondern würde mit einem Seiteneinsteiger besetzt
77,6 Standardabweichungs-Jahre
Kompetenzvorsprung je Schülerjahr gegenüber dem Seiteneinsteiger, der die Stelle sonst füllte
[9]
× 65 % Setzung, Spanne 40–100 %: ein um eine Standardabweichung Lehrkraft-Qualität besseres Schuljahr (≈ 0,1 Standardabweichungen Schülerleistung) hebt das Einkommen mit 28 um rund 1 % [8] — rund 10 bis 13 % je Standardabweichung gegenüber 17,8 % bei bleibender Kompetenz
50,5 Standardabweichungen
davon bleibend bis ins Erwerbsleben
[8]
× 358.000 € (17,8 % × 2,011 Mio €) Kompetenzrendite 17,8 % je Standardabweichung [7] × Median-Bruttomonatsverdienst Vollzeit Berlin 4.190 € × 12 × 40 Erwerbsjahre [6]; ohne Abzinsung
18,1 Mio €
Lebenseinkommen je Standardabweichung Kompetenz
÷ 5 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
3,61
Normalised Impact
Score 3,61 Impact × 8 Wert × 3,5 Plausibilität ÷ 10 = 10 von 100

Plausibilität

Dass duale Ausbildung bindet, ist aus anderen Berufsfeldern gut bekannt; für das Lehramt ist es in Deutschland nicht gemessen, und eine Studie mit Vergleichsgruppe gibt es nicht. Der wesentliche Vorbehalt ist ein anderer: Der größte verfügbare Hebel ist bereits gezogen. Die Verbeamtung hat genau diesen Effekt erzeugt, und zwar sofort und für alle, nicht nur für eine künftige Kohorte [3]. Was eine duale Ausbildung zusätzlich bindet, kommt obendrauf — wie viel, steht mit seiner Spanne in der Menge. Ob der Nutzen der gehaltenen Kräfte überhaupt messbar ist, hängt an derselben Frage wie das erste Argument: ob Ausgebildete besser unterrichten als Seiteneinsteiger, wofür der New Yorker Vergleich höchstens kleine Unterschiede findet [9]. Kontrafaktum wäre ein Jahrgang regulär Studierter derselben Universität; ein solches Design liegt nicht vor, und ob Menschen, die ohnehin bleiben wollen, sich eher für die duale Form entscheiden, ist ungeprüft. Rückleseprobe: Ein messbarer Nutzen der gehaltenen Kräfte tritt in etwa jedem dritten vergleichbaren Fall ein. Die Plausibilität ist niedrig: bekannter Mechanismus, aber der Haupteffekt ist vorweggenommen und der Nutzen hängt an einer dünn belegten Frage.

evidence_basis: Plausibilität · P-ceiling 5 identifikation: Unbestimmt · Stufen-Deckel 5 befundband: Tragendes Glied bestritten · P 3,5–4

Kontrafaktum: keines — regulär Studierte derselben Universität als Vergleichsgruppe liegen nicht vor; die Verbeamtungswirkung ist eine Vorher-nachher-Angabe der Verwaltung [3]. Design: unbestimmt für die Bindung; der Nutzen der gehaltenen Kräfte teilt die kontrollierte Stufe des ersten Arguments [9]. Störgröße: Selbstauswahl — wer bleiben will, wählt eher die duale Form; unbehandelt. Richtung: Bindung vor Bleiben, aber Selektion in die Behandlung möglich. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 1,2–6 Punkte trägt den Anteil, den die Verbeamtung noch übrig lässt; das Band trägt die Ob-Frage der Qualifikation, geteilt mit dem ersten Argument; der Basis-Deckel 5 (plausibilitaet) bindet.

Richtung gestützt (Bindung durch duale Ausbildung in anderen Berufsfeldern), aber das mengentragende Glied — dass die gehaltene Kraft messbar besser unterrichtet als der Seiteneinsteiger, der ihre Stelle sonst füllte — hat den New Yorker Befund gegen sich [9]. Gleicher Ergebnisbegriff: Testleistung. Rückleseprobe: etwa drei von zehn Fällen.

Offen: Verbleibquoten dual und regulär Ausgebildeter derselben Hochschule fünf Jahre nach Abschluss, zusammen mit dem Leistungsvergleich aus dem ersten Argument, würden P auf 5 heben.

Ein Zugang für Menschen, die nicht Vollzeit studieren können

2,1von 100

Eine vergütete Ausbildung öffnet den Beruf für Menschen mit Betreuungspflichten oder ohne finanziellen Rückhalt. Angesetzt sind 200 der 500 Eintritte im Jahr, im Mittel rund 600 Personen in Ausbildung. Gebucht ist der Zugang, nicht das Gehalt — das ist Entgelt für Arbeit.

Wert 7 · Teilhabe und AusbildungImpact 0,6Plausibilität 5
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Wert

Der Strom betrifft den Zugang zu einem qualifizierten Beruf für Menschen, denen der übliche Weg verschlossen ist. Das wirkt auf ihre Erwerbsbiografie und über Jahrzehnte; Existenz und Gesundheit sind nicht unmittelbar berührt. Der Wert ist hoch: Zugang zu Ausbildung und Beruf.

Impact

Das klassische Lehramtsstudium setzt mehrere Jahre ohne nennenswertes Erwerbseinkommen voraus, gefolgt von einem Referendariat mit reduzierter Vergütung. Wer Kinder betreut, Angehörige pflegt oder ohne finanziellen Rückhalt lebt, kann diesen Weg oft nicht gehen. Eine vergütete duale Ausbildung öffnet ihn [1]. Angesetzt sind 40 % der 500 Eintritte, rund 200 Menschen im Jahr, mit einer Spanne von 80 bis 320, die den Beruf sonst nicht ergreifen könnten; bei vier Ausbildungsjahren ab 2027/28 sind das im Mittel der zehn Jahre rund 600 Personen in Ausbildung. Gezählt wird dabei nicht ihr Gehalt — das ist Entgelt für geleistete Arbeit, kein Gewinn für sich —, sondern der Zugang selbst: die Möglichkeit, einen qualifizierten Beruf zu ergreifen. Er ist je Person und Ausbildungsjahr so bewertet, als gewönne sie rund 730 Stunden im Jahr, die sie sonst ohne Gegenwert verbrächte, mit einer Spanne vom halben bis zum dreifachen Ansatz; ein Einkommensgewicht kommt nicht obendrauf, weil die Setzung schon in der gemeinsamen Einheit steht. Das ergibt einen Normalised Impact von rund 0,6, ein Vierzehntel des ersten Arguments. Der Impact ist sehr klein und betrifft eine überschaubare Zahl von Menschen sehr deutlich.

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500 Personen
Eintritte in die duale Ausbildung je Jahr
× 40 % Setzung, Spanne 80–320 Personen: Betreuungspflichten, Pflege, fehlender Rückhalt; keine Erhebung für Berlin
200 Personen je Jahrgang
davon Menschen, die ein Vollzeitstudium nicht finanzieren könnten
[2]
× 3 (1.500 in Ausbildung ÷ 500 Eintritte) Aufbau ab 2027/28 auf vier Jahrgänge, voller Bestand ab dem fünften Jahr
600 Personenjahre
Jahre in der Ausbildung im Mittel des Zeitraums
× 5.000 € Setzung, Spanne 2.500–15.000 €: so bewertet, als gewönne jede Person im Jahr rund 730 Stunden, die sie sonst ohne Gegenwert verbrächte (6,85 € je Stunde); kein Marktpreis, kein Anker, kein Einkommensgewicht obendrauf
3 Mio €
Zugang zu einem qualifizierten Beruf je Person und Ausbildungsjahr
÷ 5 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,6
Normalised Impact
Score 0,6 Impact × 7 Wert × 5 Plausibilität ÷ 10 = 2,1 von 100

Plausibilität

Dass vergütete Ausbildung den Zugang zu einem Beruf öffnet, ist aus dem dualen System seit Jahrzehnten bekannt und wenig umstritten — die Kette von der Vergütung über die Finanzierbarkeit zur Aufnahme der Ausbildung hat kein ungeprüftes Glied, nur ihr Umfang für das Lehramt ist nirgends erhoben und steht mit seiner Spanne in der Menge. Kontrafaktum ist das heutige Vollzeitstudium ohne Vergütung; ein Design gibt es nicht, die Analogie zu anderen dualen Studiengängen ist teils übertragbar. Die Störgröße — dass die duale Form auch Menschen anzieht, die ein Vollzeitstudium hätten finanzieren können — mindert die Zahl, nicht den Vorgang; eine Umkehrkausalität ist nicht denkbar. Ein Indiz spricht dafür, dass der Bedarf real ist: Die Zahl der Quereinstiegsanträge ist von 580 auf 380 gefallen [2] — der bisherige Umweg über den Quereinstieg wird offenbar unattraktiver, ohne dass ein anderer Weg an seine Stelle tritt. Rückleseprobe: Dass die Vergütung Menschen in den Beruf bringt, die sonst draußen blieben, trifft in etwa jedem zweiten vergleichbaren Fall zu. Die Plausibilität ist mittel: gut bekannter Mechanismus, ungemessene Zahl.

evidence_basis: Plausibilität · P-ceiling 5 identifikation: Mechanistisch · Stufen-Deckel 6

Kontrafaktum: das heutige Vollzeitstudium ohne Vergütung. Design: mechanistisch — Verhaltenskette Vergütung → Finanzierbarkeit → Ausbildungsaufnahme, ohne Trägerstudie für das Lehramt; Analogie zu anderen dualen Studiengängen. Störgröße: Mitnahme durch Menschen, die ein Vollzeitstudium finanzieren könnten — in der Spanne 80–320 Personen gebucht. Richtung: Vergütung vor Aufnahme, keine Umkehrkausalität. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 0,24–0,96 Punkte trägt Zahl und Wert je Person; P trägt nur das Ob; der Basis-Deckel 5 (plausibilitaet) bindet unter dem Stufen-Deckel 6.

Argumente — Contra

3 Argumente

Verantwortung vor der Ausbildung

22von 100

Wer dual ausgebildet wird, unterrichtet vom ersten Jahr an: rund 1.500 Personen in Ausbildung mit halber Verpflichtung tragen rund 8.600 Schülerjahre, angesetzt mit 0,02 Standardabweichungen Rückstand gegenüber dem Seiteneinsteiger, der die Stelle sonst füllte — in Lebenseinkommen rund 40 Mio. € im Jahr, fast so viel wie der Vorsprung der fertigen Absolventen.

Wert 8 · BildungschancenImpact 8,0Plausibilität 3,5
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Wert

Der Strom betrifft die Unterrichtsqualität für die Schülerinnen und Schüler, die von Kräften in Ausbildung unterrichtet werden — dieselbe Währung wie der Hauptnutzen und deshalb dasselbe Gewicht. Der Wert ist sehr hoch: Unterrichtsqualität als Grundlage des Bildungswegs.

Impact

Duale Ausbildung heißt: Wer sie beginnt, steht vom ersten Jahr an vor Klassen — mit halber Verpflichtung, aber mit voller Verantwortung für die Stunden, die er hält. Im Mittel der zehn Jahre sind rund 1.500 Personen in Ausbildung, mit halber Verpflichtung (Spanne 40 bis 60 %) also 750 Vollzeitäquivalente, die rechnerisch rund 8.600 Schülerjahre tragen [5]. Der Vergleichsmaßstab ist entscheidend, und er ist derselbe wie auf der Pro-Seite: Die Stelle würde sonst nicht eine fertige Lehrkraft füllen, sondern ein Seiteneinsteiger — mit Fachabschluss, aber ohne Anleitung. Gegen ihn steht die Studierende ohne Abschluss, aber mit Anleitung. Angesetzt ist ein Rückstand von 0,02 Standardabweichungen je Schülerjahr, mit einer Spanne von null bis 0,04 — zwei Drittel des Vorsprungs, den die fertige Absolventin im ersten Argument trägt; in New York lagen unzertifizierte Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren um wenige Hundertstel einer Standardabweichung zurück [9]. Davon bleiben rund 65 % bis ins Erwerbsleben [8], zu 358.000 € je Standardabweichung [6][7]. Das ergibt rund 40 Mio. € im Jahr, einen Normalised Impact von rund 8 — fast so viel wie der Vorsprung der fertigen Absolventen, weil im Zehnjahreszeitraum ebenso viele Vollzeitäquivalente in Ausbildung stehen wie fertig ausgebildet sind. Der Impact ist sehr klein und hängt vollständig daran, womit man vergleicht.

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1.500 Personen
Personen in dualer Ausbildung im Mittel der zehn Jahre
× halbe Verpflichtung Setzung, Spanne 40–60 %: der Rest der Zeit gehört Studium und Praxisbegleitung
750 Vollzeitäquivalente
Unterrichtsanteil je Person
× 11,5 (404.019 ÷ 35.000) Unterricht, den eine Vollzeitkraft an Berliner öffentlichen Schulen rechnerisch trägt
8.625 Schülerjahre
Schülerinnen und Schüler je Lehrkraft
× 0,02 Standardabweichungen Setzung, Spanne 0–0,04: Studierende ohne Abschluss, aber mit Anleitung, gegen Seiteneinsteiger mit Fachabschluss ohne Anleitung — zwei Drittel des Vorsprungs der fertigen Absolventin; unzertifizierte Lehrkräfte in New York in den ersten Jahren um wenige Hundertstel zurück
172,5 Standardabweichungs-Jahre
Kompetenzrückstand je Schülerjahr gegenüber dem Seiteneinsteiger, der die Stelle sonst füllte
[9]
× 65 % Setzung, Spanne 40–100 %: ein um eine Standardabweichung Lehrkraft-Qualität besseres Schuljahr (≈ 0,1 Standardabweichungen Schülerleistung) hebt das Einkommen mit 28 um rund 1 % [8] — rund 10 bis 13 % je Standardabweichung gegenüber 17,8 % bei bleibender Kompetenz
112 Standardabweichungen
davon bleibend bis ins Erwerbsleben
[8]
× 358.000 € (17,8 % × 2,011 Mio €) Kompetenzrendite 17,8 % je Standardabweichung [7] × Median-Bruttomonatsverdienst Vollzeit Berlin 4.190 € × 12 × 40 Erwerbsjahre [6]; ohne Abzinsung
40,1 Mio €
Lebenseinkommen je Standardabweichung Kompetenz
÷ 5 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
8,03
Normalised Impact
Score 8,03 Impact × 8 Wert × 3,5 Plausibilität ÷ 10 = 22 von 100

Plausibilität

Dass Berufsanfänger schwächer unterrichten als erfahrene Kräfte, ist gut belegt — Berufserfahrung ist eines der wenigen Lehrkraftmerkmale mit messbarem Effekt auf Schülerleistungen, vor allem in den ersten drei Jahren [9]. Nur trifft das die heutige Praxis genauso: 2.500 Seiteneinsteiger und 1.570 Studierende unterrichten bereits, und zwar ohne die strukturierte Begleitung, die eine duale Ausbildung mitbrächte [2]. Ob zwischen der Studierenden mit Anleitung und dem Seiteneinsteiger ohne Anleitung ein messbarer Unterschied bleibt, hängt an derselben Frage wie der Hauptnutzen: ob formale Qualifikation die Schülerleistung messbar bewegt — und dafür findet derselbe New Yorker Vergleich höchstens kleine Unterschiede [9]. Kontrafaktum sind dort Schüler derselben Schulen bei Lehrkräften anderer Zertifizierung, kontrolliert mit Schul-Fixed-Effects; Störgröße und Richtung wie im ersten Argument. Die Größe des Rückstands steht mit ihrer Spanne in der Menge. Rückleseprobe: Ein messbarer Rückstand der Auszubildenden tritt in etwa jedem dritten vergleichbaren Fall ein — in denselben Fällen, in denen auch der Vorsprung der Ausgebildeten eintritt. Die Plausibilität ist niedrig: belegter Erfahrungseffekt, aber der Vergleichsmaßstab entschärft ihn und die Qualifikationsfrage ist dünn belegt.

evidence_basis: Studie · P-ceiling 5 identifikation: Kontrolliert · Stufen-Deckel 7 befundband: Tragendes Glied bestritten · P 3,5–4

Kontrafaktum: Schülerinnen und Schüler derselben New Yorker Schulen bei Lehrkräften anderer Zertifizierung und Erfahrung (Kane/Rockoff/Staiger 2008 [9]). Design: kontrolliert — Schul-Fixed-Effects, keine exogene Zuweisung. Störgröße: schwierigere Schülerschaften an Schulen mit vielen unzertifizierten Kräften, über die Schuleffekte behandelt. Richtung: Zertifizierung und Erfahrung vor Leistung, keine Umkehrkausalität. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 0–8 Punkte trägt die Größe des Rückstands, das Band die geteilte Ob-Frage der Qualifikation; der bestehende Deckel 5 bindet unter dem Stufen-Deckel 7.

Richtung gestützt (Erfahrungseffekt), aber das mengentragende Glied — dass die Studierende mit Anleitung messbar hinter dem Seiteneinsteiger ohne Anleitung liegt — hat den New Yorker Befund gegen sich: höchstens kleine Unterschiede nach Zertifizierung [9]. Gleicher Ergebnisbegriff: Testleistung. Rückleseprobe: etwa drei von zehn Fällen, gekoppelt an den Hauptnutzen.

Offen: Ein Leistungsvergleich von Klassen bei Auszubildenden mit Anleitung und bei Seiteneinsteigern an denselben Berliner Schulen würde P auf 5 heben — derselbe Nachweis wie beim Hauptnutzen.

Zwei Menschen für eine Stelle, solange die Ausbildung läuft

17von 100

Rund 1.500 Personen im Mittel dauerhaft in Ausbildung unterrichten nur halb; gegenüber heute fehlen angesetzt 225 Vollzeitäquivalente, dazu 150 für Mentoring. Zusammen rund 28 Mio. € im Jahr. Wer die Entlastung kürzt, senkt zugleich die Ausbildungsqualität.

Wert 5 · StaatsfinanzenImpact 5,6Plausibilität 6
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Wert

Der Strom besteht aus öffentlichen Mitteln für zusätzliche Stellen. Ein besonderer Zweck, der ein höheres Gewicht rechtfertigen würde, ist nicht erkennbar; der Bildungszweck steckt bereits im Nutzen der anderen Seite. Der Wert ist mittel: gewöhnliche öffentliche Mittel am allgemeinen Maßstab.

Impact

Das ist der Preis jeder Ausbildung neben dem Dienst, und er ist hier hoch. Angesetzt sind 500 Eintritte im Jahr ab 2027/28 über vier Ausbildungsjahre; der Bestand wächst auf 2.000 und liegt im Mittel der zehn Jahre bei rund 1.500 Personen in Ausbildung, mit einer Spanne von 1.200 bis 2.000. Sie unterrichten mit angesetzt der Hälfte der regulären Verpflichtung — den Rest der Zeit brauchen sie für Studium und Praxisbegleitung. Gegenüber der heutigen Lage, in der 2.500 Seiteneinsteiger weitgehend voll unterrichten [2], fehlt dadurch rechnerisch eine halbe Stelle je Person. Ein Teil davon ist bereits in der Ausgangslage angelegt, weil auch Seiteneinsteiger Entlastung erhalten und 84 Kräfte ein berufsbegleitendes Referendariat absolvieren; angesetzt sind deshalb 30 % Delta, mit einer Spanne von 15 bis 60 %, also 0,15 Vollzeitäquivalente je Person und zusammen 225. Hinzu kommt das Mentoring mit 0,1 Vollzeitäquivalenten je Auszubildendem, mit einer Spanne von 0,05 bis 0,15, also 150 weitere. Zusammen 375 Vollzeitäquivalente zu 1.650 Stunden und 45 € je Stunde, rund 74.000 € je Stelle, ergeben rund 28 Mio. € im Jahr, mit einer Spanne von 19 bis 45 Mio. €. Der Impact ist sehr klein und der größte Posten der Gegenseite.

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Personen in dualer Ausbildung im Mittel der zehn Jahre Setzung, Spanne 1.200–2.000: 500 Eintritte je Jahr ab 2027/28, vier Jahrgänge, voller Bestand von 2.000 ab dem fünften Jahr [1][2] 1.500 1.500 Personen
× entfallende Unterrichtsverpflichtung je Person gegenüber einem Seiteneinsteiger Setzung, Spanne 15–60 %: Seiteneinsteiger erhalten schon heute Entlastung, 84 Kräfte absolvieren ein berufsbegleitendes Referendariat [2] halbe Verpflichtung × 30 % Delta = 0,15 VZÄ 225 Vollzeitäquivalente
+ Mentoring durch erfahrene Lehrkräfte Setzung, Spanne 0,05–0,15 VZÄ je Auszubildendem 1.500 × 0,1 VZÄ 150 Vollzeitäquivalente
= zusätzlich zu bezahlende Stellen 375 Vollzeitäquivalente
× Arbeitskosten je Vollzeitäquivalent Anker Arbeitsstunde; Berliner Verdienstniveau ≈ Bundesniveau, kein Abschlag 1.650 Stunden × 45 € 27,8 Mio €
÷ Normalised Impact Maßstab dieser Seite 5 Mio € je Punkt 5,57
Score 5,57 Impact × 5 Wert × 6 Plausibilität ÷ 10 = 17 von 100

Plausibilität

Dass eine Ausbildung neben dem Dienst Zeit kostet, ist zwingend und keine Frage der Beleglage: Der Posten fällt an, sobald das Programm läuft, gleich ob die Ausgebildeten später besser unterrichten oder nicht. Unsicher ist nur, wie viel gegenüber der heutigen Praxis hinzukommt — Berlin entlastet Seiteneinsteiger bereits, allerdings uneinheitlich und nach eigener Darstellung nicht ausreichend; dieser Delta-Anteil steht mit seiner Spanne in der Menge. Kontrafaktum ist die heutige Besetzung mit Seiteneinsteigern [2]; ein Design braucht der Posten nicht, er folgt aus der Konstruktion. Die Störgröße wäre eine Entlastung, die das Land am Ende doch nicht gewährt — dann sinkt der Posten, aber mit ihm die Ausbildungsqualität und der Nutzen aus dem ersten Argument. Beides lässt sich nicht unabhängig voneinander wählen. Rückleseprobe: Die angesetzte Höhe trifft in etwa sechs von zehn vergleichbaren Fällen. Die Plausibilität ist mittel bis hoch: zwingender Mechanismus, gesetzter Delta-Anteil.

evidence_basis: Mechanismus · P-ceiling 7 identifikation: Definitorisch · kein Stufen-Deckel

Kontrafaktum: heutige Besetzung der Stellen mit voll unterrichtenden Seiteneinsteigern [2]. Design: definitorisch — die halbe Unterrichtsverpflichtung und die Anleitung folgen aus der Konstruktion einer dualen Ausbildung und fallen an, ob sie wirkt oder nicht; nur der Delta-Anteil gegenüber der heutigen Entlastung ist eine Setzung. Störgröße: eine am Ende nicht gewährte Entlastung senkt Posten und Nutzen zugleich — in der Spanne 15–60 % gebucht. Richtung: keine Umkehrkausalität. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 3,9–8,9 Punkte trägt die Höhe, P beurteilt die Setzung; der bestehende Deckel 7 bleibt.

Ausbildungsplätze und Mentoren, die es nicht gibt

4,4von 100

Die 150 Vollzeitäquivalente Mentoring kommen von erfahrenen Lehrkräften, die schon heute Vertretung und die Einarbeitung von 2.500 Seiteneinsteigern tragen. Gebucht ist der Wert der verdrängten Leistung über ihre Kosten hinaus, rund 5,6 Mio. € im Jahr. Anleitung schärft allerdings auch die eigene Praxis.

Wert 8 · BildungschancenImpact 1,1Plausibilität 5
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Wert

Der Strom besteht aus Unterrichts- und Betreuungsqualität, die anderen Klassen entgeht — dieselbe Währung wie der Hauptnutzen, nur bei anderen Schülerinnen und Schülern. Er trägt deshalb dasselbe Gewicht wie der Hauptnutzen; dass Mentoringzeit nicht vollständig zulasten des Unterrichts geht, schlägt sich in der Menge der entgangenen Stunden nieder, nicht im Gewicht. Der Wert ist sehr hoch: Unterrichtsqualität an den abgebenden Schulen.

Impact

Eine duale Ausbildung braucht zweierlei, das knapp ist: Studienplätze mit einer passenden Ordnung und erfahrene Lehrkräfte, die anleiten. Das Zweite ist das eigentliche Problem. Die 150 Vollzeitäquivalente Mentoringzeit aus dem Kostenargument werden überwiegend von erfahrenen Lehrkräften erbracht — genau der Gruppe, die derzeit Vertretungsunterricht, Klassenleitungen und die Einarbeitung der 2.500 Seiteneinsteiger trägt [2]. Ihre Kosten stehen bereits auf der Gegenseite; hier zählt nur, was die verdrängte Leistung über diese Kosten hinaus wert ist. Angesetzt ist ein Wert-Kosten-Verhältnis von 1,5 für Personal am Anschlag, also ein Überschuss von 50 % mit einer Spanne von 25 bis 100 %: 75 Vollzeitäquivalente an Wirkungsäquivalent zu rund 74.000 €, rund 5,6 Mio. € im Jahr, mit einer Spanne von 2,8 bis 11 Mio. €. Dass Anleitung die eigene Praxis schärft, steht am unteren Rand der Spanne. Die Systematik entspricht der Personalverdrängung, die auch beim Vorschuljahr und beim Startchancen-Programm gebucht ist. Der Impact ist sehr klein und wirkt dem Hauptnutzen unmittelbar entgegen.

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150 Vollzeitäquivalente
Mentoringzeit erfahrener Lehrkräfte
[2]
× 50 % Setzung, Spanne 25–100 %: Wert-Kosten-Verhältnis 1,5 bei Personal am Anschlag; dass Anleitung die eigene Praxis schärft, steht am unteren Rand
75 Vollzeitäquivalente an Wirkung
Wert der verdrängten Leistung über ihre Kosten hinaus
× 1.650 Stunden × 45 € Anker Arbeitsstunde, wie im Kostenargument
5,57 Mio €
Arbeitskosten je Vollzeitäquivalent
÷ 5 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
1,11
Normalised Impact
Score 1,11 Impact × 8 Wert × 5 Plausibilität ÷ 10 = 4,4 von 100

Plausibilität

Dass Mentoring von denselben knappen Kräften kommt, ist zwingend — es gibt keine Reservegruppe erfahrener Lehrkräfte, und die Stunden werden gebunden, sobald das Programm läuft. Offen ist der Umfang, und offen ist auch, ob Mentoring die Mentorinnen und Mentoren selbst weiterbringt; aus anderen Berufsfeldern ist bekannt, dass Anleitung die eigene Praxis schärft. Das mindert den Posten und steht mit seiner Spanne in der Menge. Kontrafaktum ist der heutige Einsatz dieser Kräfte in Vertretung und Einarbeitung [2]; ein Design braucht die Verdrängung nicht, sie folgt aus der Knappheit; die Störgröße wäre eine Anleitung, die ohnehin stattfände — für 2.500 Seiteneinsteiger ohne strukturierte Begleitung ist das nicht der Fall. Die universitäre Seite ist der leichtere Teil: Studienordnungen lassen sich ändern, wenn auch nicht schnell. Rückleseprobe: Die angesetzte Höhe trifft in etwa jedem zweiten vergleichbaren Fall. Die Plausibilität ist mittel: zwingender Mechanismus, gesetzter Umfang, teilweise Gegenwirkung.

evidence_basis: Mechanismus · P-ceiling 6 identifikation: Definitorisch · kein Stufen-Deckel

Kontrafaktum: heutiger Einsatz der erfahrenen Kräfte in Vertretung und Einarbeitung [2]. Design: definitorisch — die Anleitungsstunden werden durch die Konstruktion der dualen Ausbildung gebunden, ob sie wirkt oder nicht; nur das Wert-Kosten-Verhältnis der verdrängten Leistung ist eine Setzung. Störgröße: Anleitung, die ohnehin stattfände — bei 2.500 unbegleiteten Seiteneinsteigern nicht gegeben. Richtung: keine Umkehrkausalität. Doppelbuchung geprüft: Die Spanne 0,56–2,2 Punkte trägt den Überschuss, P beurteilt die Setzung; der bestehende Deckel 6 bleibt.

Summary

Die Ausgangslage ist unstrittig: Von 3.700 vakanten Stellen zum Schuljahr 2026/27 konnten bis zum 1. Juli nur knapp 800 mit vollqualifizierten Lehrkräften besetzt werden, und im Einsatz sind 2.500 Seiteneinsteiger sowie 1.570 Studierende [2]. Eine duale Ausbildung setzt an der richtigen Stelle an — sie macht aus dem Noteinstieg eine strukturierte Qualifikation und öffnet den Beruf für Menschen, die sich mehrere Jahre ohne Einkommen nicht leisten können [1]. Zwei Dinge begrenzen sie. Erstens die Zeit: Die erste Kohorte ist frühestens 2031/32 fertig, und solange die Ausbildung läuft, stehen Studierende ohne Abschluss vor Klassen, die sonst Seiteneinsteiger unterrichten würden — im Zehnjahreszeitraum ebenso viele wie fertig ausgebildete. Zweitens kostet eine Ausbildung neben dem Dienst genau das, was fehlt: Wer nur halb unterrichtet und angeleitet werden muss, bindet rund 375 zusätzliche Vollzeitäquivalente, das Mentoring kommt von denselben erfahrenen Kräften, die schon heute Vertretung und Einarbeitung tragen, und der Bindungshebel Verbeamtung ist bereits gezogen [3]. Eine Überraschung der Recherche trifft beide Seiten zugleich: Dass ausgebildete Lehrkräfte messbar bessere Schülerleistungen erzielen als Seiteneinsteiger, ist schwächer belegt, als die Debatte unterstellt [9] — ist der Unterschied groß, wachsen Nutzen und Ausbildungsnachteil gemeinsam; ist er klein, bleibt vor allem die Kostenposition. In knapp zwei von zehn Durchläufen liegt die Maßnahme vorn; häufiger läge sie vorn, wenn die Kräfte in Ausbildung den Seiteneinsteigern, die sie ersetzen, ebenbürtig wären.

Ausblick — Wirkung über die Zeit

Ausgeglichen · 0,45 alter Maßstab
heute Δ −7,0 F1 — mit Duale Lehrerbildung F0 — Baseline ohne Maßnahme +5 Jahre +10 Jahre Normalised Impact → F0 konstant als Referenz · F1 über/unter F0 = positive/negative Nettowirkung · Δ = Nettoscore Band = Erwartungsbereich — reicht es unter F0, ist auch eine negative Wirkung plausibel Kurvenform und Höhe illustrativ · y-Achse bewusst ohne Skala

Quellen

  1. Table.Briefings / BSW: Wahlprogramm des BSW in der Bildung: duale Ausbildung für angehende Lehrkräfte, bundeseinheitliche Bildungspolitik, Verbannung von Tablets aus der Grundschule. table.media
  2. Tagesspiegel: Berliner Lehrkräftemangel zum Schuljahr 2026/27: 3.700 vakante Stellen, davon bis zum 1. Juli nur knapp 800 mit vollqualifizierten Lehrkräften besetzt (unter 30 %); prognostizierter Einstellungsbedarf 4.700 Vollzeitstellen; im Einsatz sind 2.500 Seiteneinsteiger, 800 Bachelor- und 770 Master-Studierende, 240 weiterarbeitende Ruheständler, 570 Kräfte anderer Berufsgruppen und 84 im berufsbegleitenden Referendariat; 380 Quereinstiegsanträge gegenüber 580 im Vorjahr. tagesspiegel.de
  3. Land Berlin: Verbeamtung von Lehrkräften ist weit vorangekommen (31. März 2026): knapp 12.000 verbeamtete Bestandslehrkräfte bei rund 35.000 Lehrkräften an öffentlichen Schulen; 58,2 % verbeamtet im Schuljahr 2025/26 gegenüber 31,1 % im Schuljahr 2021/22; Wiedereinführung 2023 nach 18 Jahren; das zweite Jahr in Folge bleiben deutlich mehr Referendarinnen und Referendare im Land. berlin.de
  4. Deutsches Schulportal: Bildungspläne der Berliner Parteien zum Lehrkräftemangel: Grüne mit Stipendien gegen fünfjährige Bindung an Schulen mit unterdurchschnittlicher Personalausstattung, SPD mit nicht-pädagogischem Personal und Schulpsychologie, Linke mit Arbeitszeiterfassung und zentralem Bewerbungsverfahren, AfD mit Stipendien in Mangelfächern. deutsches-schulportal.de
  5. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Blickpunkt Schule 2024/25: 797 allgemeinbildende Schulen mit 404.019 Schülerinnen und Schülern. berlin.de
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Pressemitteilung Nr. 81 vom 05.06.2025, Löhne im Überblick: Median-Bruttomonatsverdienst Vollzeitbeschäftigter in Berlin im April 2024 4.190 € (ohne Sonderzahlungen; gesamter Arbeitsmarkt 3.375 €). statistik-berlin-brandenburg.de
  7. Hanushek, Schwerdt, Wiederhold & Woessmann: Returns to skills around the world: Evidence from PIAAC, European Economic Review 73, 2015, Tab. 2 — gepoolte Lohnrendite 17,8 % je Standardabweichung Kompetenz (Deutschland 23,5 %). hanushek.stanford.edu
  8. Chetty, Friedman & Rockoff: Measuring the Impacts of Teachers II: Teacher Value-Added and Student Outcomes in Adulthood, American Economic Review 104(9), 2014 — eine Standardabweichung mehr Lehrkraft-Qualität (Value-Added, ≈ 0,1 Standardabweichungen Schülerleistung) in einem einzigen Schuljahr hebt das Einkommen mit 28 Jahren um rund 1 %. aeaweb.org
  9. Kane, Rockoff & Staiger: What does certification tell us about teacher effectiveness? Evidence from New York City, Economics of Education Review 27(6), 2008 — sechs Jahre Testdaten: Zertifizierungsstatus hat höchstens kleine Effekte auf Schülerleistungen, die Unterschiede innerhalb jeder Gruppe sind groß und dauerhaft; die ersten zwei Berufsjahre sagen mehr über die spätere Wirksamkeit als die Zertifizierung. sciencedirect.com
Zuletzt geprüft von Claude Fable 5.1 · 14. September 2026 · 5× KI, noch nicht menschlich geprüft
  1. 14. September 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1keine Änderung nötig

    Gesamtprüfung 08.09. gegen v2 geprüft: Zeitachse (erste Kohorte 2031/32), Zugangs-Setzung ohne Gewicht und Mentoring-Überschuss erledigen drei Befunde, SD-Konversion ist Julians Setzung vom 10.09.; offen: globale Systemgrenze der Bindung und Studienplatzkosten; keine Zahländerung, r 0,45.

  2. 10. September 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1neu bewertet

    Rechenweg, Normalisierung, Identifikation, Befundband, i_spanne, eintritt_gruppe an allen 6 Argumenten; Absolventen erst ab 2031/32 (1,5 statt 5,5 Jahrgänge) und Berliner Konversion 358.000 €/SD × 0,65 Fortdauer [8]: pro-1 0,043→0,0421, con-3 0,012→0,0401 (gleicher Maßstab Seiteneinsteiger), con-1 0,035→0,0278; r 0,525→0,451, P(D>0) 0,155 → schlechter; offen: F0 der Auszubildenden.

  3. 2. September 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1Record aktualisiert

    Umrechnungs-Sprache im sichtbaren Text ersetzt: Nicht-Geld-Wirkungen nennen jetzt den Normalised Impact mit Vergleichswert; Scores unverändert.

  4. 24. August 2026KI-PrüfungClaude Fable 5neu bewertet

    Prüfung gegen das Skill-Regelwerk (Prüfraster A1–H2): 1 Korrektur(en) angewendet (C1); r 0.538 → 0.525. 1 Punkt(e) offen für das menschliche Review.

  5. 23. August 2026KI-PrüfungClaude (Anthropic)Erstbewertung

    Import aus dem Wahl-Workspace (archiv/wahlen-2026-source-2026-08/evaluations/berlin-lehrkraefteausbildung.json); Bewertung unverändert übernommen, Review-Status in der Quelle: draft.

Bewertungen entstehen KI-gestützt und werden turnusmäßig auf neue Entwicklungen geprüft; menschliche Durchgänge sind eigens ausgewiesen.Wie wir prüfen →

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